Musik am Mittag
Die Stadtkirche lädt zu einer musikalischen Mittagspause ein. Verschiedene Musiker aus der Region spielen auf unterschiedlichen Musikinstrumenten.
Eintritt frei, Spende erbeten
Datum | Künstler | Titel |
10.1.25 | Niclas Floer (Klavier) | Jeux d’Enfants |
17.1.25 | Dr. Hans-Joachim Heßler (Klavier/Orgel) | Die vier Tageszeiten |
24.1.25 | Maren Lueg (Saxophone, Flöte) | Die vierte Jahreszeit |
31.1.25 | Thorsten Töpp (Gitarre) | Villa-Lobos Dialoge |
7.2.25 | Evelyn Fürst-Heck (Violine) & Niclas Floer (Klavier) | Bach im Wandel der Zeit |
14.2.25 | Ludger Schmidt (Violoncello) | La Folia |
21.2.25 | Pia Marei Hauser (Querflöte & Elektronik) | ELLE – Frauen in der zeitgenössischen Musik |
28.02.25 | Howard Cohen (Querflöte) & Martin Brödemann (Klavier/Orgel) | Vorfreude |
7.3.25 | Maren Lueg (Saxophone, Flöte) | Die Urkraft des Wassers |
14.3.25 | Thorsten Töpp (Gitarre) | Musik aus fünf Jahrhunderten |
21.3.25 | Martin Brödemann (Klavier) | Musik ohne Worte |
28.3.25 | Ludger Schmidt (Violoncello) | Totentanz |
Konzerte im Januar:
Jeux d'Enfants
Die beiden gestandenen Väter Niclas Floer (Klavier) und Frank Bergmann (Saxophon) interpretieren Werke über die Kindheit
"Jeux d'Entfants" lautet der Titel einer Komposition von Georges Bizet für Klavier, die sich mit der Kindheit auseinandersetzt. Sie gilt als der Vorläufer der vielen impressionistischen Kompositionen etwa von Debussy, Ravel und Fauré, welche ebenfalls dieses Sujet zum Inhalt haben. Hier reiht sich der Pianist und Komponist Niclas Floer nun ein, indem er einerseits eigene Kindheitserinnerungen verarbeitet und andererseits Impressionen seiner Kinder in Töne setzt.
Des weiteren spielen Floer und Bergmann Werke, die mit Kindheit in Verbindung gebracht werden, wie beispielsweise Kompositionen aus dem Notenbüchlein von Anna Magdalena Bach, den Kinderszenen von Robert Schumann, aber auch aus ”Childrens Corner“ von Debussy bis hin zu den Children Songs von Chick Corea. Neben den wunderbaren musikalischen Interpretationen können sich die beiden Väter bei ihrer Moderation passende Kommentare nicht verkneifen…
Termine: 10.01. 13:00 Uhr St. Petri Kirche Dortmund
Die vier Tageszeiten
Organist Dr. Hans-Joachim Heßler lädt das Publikum zu einer Reise nach Indien und einem Konzert der vier Tageszeiten ein
Im Mittelpunkt des Konzertes stehen indische Ragas in Kombination mit Werken der europäisch- klassischen Musik. Indische Ragas stehen in der Regel in Verbindung mit bestimmten Tageszeiten. Multistilist und Virtuose Hans-Joachim Heßler hat sich von diesen indischen Melodielinien inspirieren lassen und verbindet sie mit der europäischen Musik des Mittelalters, mit Chorälen, welche ebenfalls auf vier Tageszeiten anspielen: auf den Morgen, den Mittag, den Abend und die Nacht.
Eine weitere Gemeinsamkeit liegt in der Tonalität, da sich sowohl die klassische indische Musik als
auch die gregorianische Musik des europäischen Mittelalters auf die Tonleitern der griechischen Antike beziehen. Vorangestellt werden jeweils Kompositionen der klassisch-romantischen Musik Europas. Das Publikum darf sich also u.a. auf die „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg und auf „Claire de Lune“ von Claude Debussy freuen, das mit einer indischen Nacht-Raga in Verbindung gebracht wird.
Termine: 17.01. 13:00 St. Petrikirche Dortmund
Die vierte Jahreszeit
Ein Solo Kirchenkonzert von und mit Maren Lueg (Saxophone, Flöte)
Dieses besonderen Konzert mit Maren Lueg vermag es, die Schönheit der Barockmusik in einer intimen und einzigartigen Darbietung näherzubringen. Im Mittelpunkt des Abends stehen Solo- Stücke, die das Thema „Winter“ aufgreifen. Ausgewählte Kompositionen von Telemann, Stamitz und Debussy spiegeln die Kälte und Stille des Winters wider. Die Klarheit und Reinheit der Flöte sowie die warme, intensive Stimme des Saxophons lassen die winterliche Landschaft in all ihren Facetten lebendig werden. Ergänzt wird das Programm durch zeitgenössische Kompositionen von Maren Lueg, die das Thema Winter und die vierte Jahreszeit auf eine moderne und sehr persönliche Weise neu interpretiert. Ihre Werke schaffen eine Brücke zwischen der klassischen Tradition und modernen Klangwelten, wobei sie die emotionale Tiefe und die reiche Klangpalette des Saxophons und der Flöte auslotet. Tauchen Sie ein in eine Klangwelt, die die kalte Jahreszeit mit all ihren Facetten erlebbar macht – von der frostigen Stille eines Wintermorgens bis hin zur wärmenden Sehnsucht nach dem Frühling.
Termine: 24.01. 13:00 Uhr St. Petri Kirche Dortmund
Villa-Lobos Dialoge
Gitarrist Thorsten Töpp mit brasilianischer Glut und Schwermut
Heitor Villa-Lobos gilt als der bedeutendste Komponist der brasilianischen Tradition. Der Gitarrist Thorsten Töpp interpretiert seine Gitarrenwerke bereits seit Jahrzehnten und führt die Seelenverwandtschaft in einem intimen musikalischen Dialog vor.
Termine: 31.01. 13:00 Uhr St. Petrikirche Dortmund
Konzerte im Februar:
Bach im Wandel der Zeit
Violinistin Evelyn Fürst-Heck und Pianist Niclas Floer spielen Musik Johann Sebastian Bachs und Alessandro Marcellos
Evelyn Fürst-Heck konzertierte bereits als Jugendliche im Bayerischen Landesjugendorchester, im Bundesjugendorchester, im Rias Jugendorchester Berlin und in der Jungen Deutschen Philharmonie unter namhaften Dirigenten wie Kurt Mazur, Heinrich Schiff, Heinz Holliger und Gert Albrecht. An diesem Freitag musiziert sie gemeinsam mit dem international tätigen Pianisten Niclas Floer. Die beiden MusikerInnen setzen sich mit einigen der berühmtesten Werke Johann Sebastian Bachs auseinander und nehmen diese zum Ausgang eigener Kompositionen. So erklingen in diesem Konzert unter anderem Auszüge aus der „Orchestersuite Nr. 3“, aus der Kantate „Schafe können sicher weiden“ (BWV 208), aber auch aus der „Partita Nr. 3“ für Solo-Violine und dem „Wohltemperierten Klavier“. Die von Floer ausgewählten Werke durchlaufen oft Formveränderungen, Gestaltwechsel und Umbildungen, sodass sie am Ende in einem ganz neuen
Licht erstrahlen. Jedes Konzert mit Floer bewegt sich zwischen Jazz und Klassik, freier
Improvisation und zeitlosen Kompositionen. In seinen eigenen Kompositionen bringt er seine tiefe Verehrung für Bach und sein intensives Studium von dessen Musik zum Ausdruck. Ein abwechslungsreiches Konzert mit zwei außergewöhnlichen Künstlern.
Termine: 07.02. 13:00 Uhr St. Petri Kirche Dortmund
La Folia
Cellist Ludger Schmidt spielt sein neues Programm vor
Die Musik der „Folia“ war eine kleine Rebellion, ein emotionaler Aufschrei: Während die Kirche als Machtinstitution der Herrschenden die Gefühle und Lebensrealität der leibeigenen Bevölkerung durch sakrale Gesänge zu lenken und kontrollieren suchte, entwickelte sich eine zutiefst weltliche Musik, die der Kirche als Ausdruck des Wahnsinns galt. Ganz anders als die Kirchenmusik des 15. und 16. Jahrhunderts war die „Folia“ voller Emotionen und damit auch voll Individualität. Cellist und Komponist Ludger Schmidt greift in seinen neuen Werken die Harmonieschemata und das Temperament der alten „Folia“-Stücke auf und rekonstruiert mit seiner Virtuosität das, was die damalige zuhörende Bevölkerung als `wahnsinnig`, oder nüchterner: als emotional sehr aufwühlend empfand. Weitere „Folia“-Kompositionen bewegen sich zwischen impressionistisch anmutender Sanftmut und Minimal Music. Abgerundet wird das Programm von Jean Baptiste Lullys „Les folies d’Espagne“, ausgewählt langsamen Sätzen aus Vivaldis wunderschönen Cellosonaten und einer virtuosen Hommage an Antonio Vivaldi, komponiert von Dr. Hans-Joachim Heßler.
Termine: 14.02. 13:00 Uhr St. Petri Kirche Dortmund
ELLE – Frauen in der zeitgenössischen Musik
Ein spannendes Konzert zwischen Vergangenheit und Gegenwart mit Flötistin Pia Marei Hauser
Im Zentrum dieser international besetzten Reihe steht die Frau: Zunächst kommen drei Stücke von Männern über Frauengestalten aus der griechischen Mythologie. Es folgen ganz neue Stücke von den drei wunderbaren Komponistinnen Feliz Anne Reyes Macahis (Philippinen/ Österreich), Cinzia Nistico (Italien/ Niederlande) und Jieun Jun (Korea/ Deutschland), die von der Künstlerin gebeten wurden, musikalisch über ihre Rollen als Frauen in der Musik zu reflektieren.
Dieses Projekt, das digital begann und nun seinen Weg in den Kirchenraum findet, ist Flötistin Pia
Marei Hauser eine echte Herzensangelegenheit und ein Nachdenken über sich selbst und darüber, was die Musik ihr bedeutet und was es für sie heißt, Flötistin der Neuen Musik zu sein.
Termine: 21.02. 13:00 Uhr St. Petrikirche Dortmund
Vorfreude
Ein Konzert voller Wärme und Licht mit Flötist Howard Cohen und Organist und Pianist Martin Brödemann
Vorfreude - ist das überhaupt zeitgemäß inmitten von Kriegs- und Katastrophenmeldungen? Dennoch steht der Frühling vor der Tür, wie nach jedem Winter erwacht die Welt zu neuem Leben. Vorfreude auf mehr Helligkeit und Wärme wird zu Klang und füllt den Kirchenraum in einem Programm, das einen Bogen vom Barock bis in die heutige Zeit spannt. Flötist Howard Cohen und Pianist und Organist Martin Brödemann spielen seit mehr als einem Jahrzehnt zusammen und haben ein beeindruckendes Repertoire auf Abruf bereit. Der gesangvolle und warme Ton von Cohens Flöte berührt in leisen Passagen und ist gleichzeitig mitreißend. Gemeinsam fühlen die beiden Musiker den Klangräumen nach, die beim Zusammenwirken von Orgel und Flöte, oder Orgel und Klavier entstehen.
Termine: 28.02. 13:00 Uhr St. Petrikirche Dortmund
Konzerte im März:
Die Urkraft des Wassers
mit Saxophonistin und Flötistin Maren Lueg
Dieses Konzert widmet sich der elementaren Kraft des Wassers in seinen verschiedenen Erscheinungsformen: Meer, Fluss und Lebenselixier. Kompositionen von Maren Lueg thematisieren die Energie und Bedeutung des Wassers als Naturgewalt und essenzielles Element des Lebens.
Termine: 07.03. 13:00 Uhr St. Petrikirche Dortmund
Musik aus fünf Jahrhunderten
Eine Reise durch die Musikgeschichte mit Gitarrist Thorsten Töpp
Der Gitarrist Thorsten Töpp stellt musikalische Porträts aus fünf Jahrhunderten vor. Tanzende Königinnen, mächtige Imperatoren und berühmte Liebespaare werden ebenso zu Klanggestalten wie namenlose blonde Mädchen und private innige Trauer. Der Interpret gibt mit pointierten Moderationen einen Einblick in ein halbes Jahrtausend Musikgeschichte.
Termine: 14.03. 13:00 Uhr St. Petrikirche Dortmund
Musik ohne Worte
Ausgewählte Charakterstücke aus der Zeit der Romantik mit Pianist Martin Brödemann
Romantische Charakterstücke voller Poesie stehen im Zentrum dieses Konzerts mit Pianist Martin Brödemann. Da dürfen einige der „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy nicht fehlen, ebenso wie ausgewählte „Lyrische Stücke“ von Edvard Grieg. Ob mit bildhaften Titeln bestückt wie bei Grieg, oder ganz schlicht wie bei den meisten der „Lieder ohne Worte“: Das romantische Charakterstück erfreut sich seit Anfang des 19. Jahrhunderts einer ungebrochenen Beliebtheit. Es ist eine der kleinen musikalischen Formen, geprägt von den unterschiedlichsten emotionalen Stimmungen und manchmal geradezu theatralisch anmutenden Szenen, schwankend zwischen Schlichtheit und virtuoser Schönheit. Pianist und Komponist Martin Brödemann versteht sich darauf, seine abwechslungsreichen, stimmungsvollen Konzertprogramme nuanciert und voll emotionaler Virtuosität darzubieten, unterstrichen von seinen eigenen, charakterstarken Kompositionen.
Termine: 21.03. 13:00 Uhr St. Petri Kirche Dortmund
Totentanz
Nachdenkliche Musik mit Cellist und Komponist Ludger Schmidt
Zwei moderne Werke kommentieren die wachsende Unvernunft und Gewaltbereitschaft, die sich weltweit ausbreitet. Schmidts eigenes Werk „Totentanz“ konfrontiert den elegischen Celloklang mit elektronischen Spuren und lehnt sich mit seinem Titel an die mittelalterliche Tradition der
Totentänze an. Hans-Joachim Heßlers „Diskurs über die Vernunft“ setzt den Vernunftsbegriff im
Sinne Immanuel Kants den Auswüchsen unserer Zeit gegenüber. Im Kontrast dazu erklingen langsame Sätze voll poetischer Schönheit aus dem Cellowerk von Johann Sebastian Bach.
Termine: 28.03. 13:00 Uhr St. Petri Kirche Dortmund
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